Elektrochemische Potentialprüfköpfe (ECP)

Maßgeschneiderte Lösungen zur Erfüllung Ihrer Anforderungen
Elektrochemisch aktive Elemente wie z. B. überschüssiger Sauerstoff, die in dem Kühlmittelstrom gelöst sind, können interkristalline Spannungskorrosionsrissbildung (IGSCC) im Reaktorbehälter und den Rohrleitungssystemen verursachen. Dies kann zusätzliche Ausfallzeiten und erhöhte Kosten für reaktorinterne Austausch- oder Reparaturarbeiten mit sich bringen. Die Initiierung von IGSCC kann durch die Einspritzung von Stickstoff zur Neutralisierung von freiem Sauerstoff und durch Überwachung des elektrochemischen Korrosionspotentials (ECP) an verschiedenen Stellen abgeschwächt werden.
GE empfiehlt, bei Siedewasserreaktoren Detektoren zu verwenden, die das ECP genau überwachen, wenn die Stickstoffeinspritzung abgeschaltet wird und wenn Stickstoff eingespritzt wird. Gegenwärtig wird bei vielen Anlagen ein System verwendet, das Daten von zwei unterschiedlichen Arten von Prüfköpfen überwachen kann:
- Eine Eisen-/Eisenoxidsonde für Messungen ohne Stickstoffeinspritzung
- Ein Platin-ECP-Prüfkopf für Messungen während Stickstoffeinspritzung.
Zusätzliche ECP-Prüfköpfe wurden für spezielle Anwendungen konstruiert und gefertigt, wie etwa aus Edelstahl und Kohlenstoffstahl. Sollten Sie spezielle Fragen haben, kontaktieren Sie bitte Ihren GE-Vertreter vor Ort.
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